Mein erstes Werk war gleich die Verfilmung des Lebens des großen russischen Schriftstellers Leo Tolstois, bzw. dessen letzte Lebensmonate. Ich war von dem Drehbuch natürlich gleich begeistert und sagt sofort zu, (wäre das Projekt ohne mich denn zu stemmen gewesen?)
Nun egal, ich weiß zwar nicht, wie ich jetzt noch bei den nationalen Produktionen ala Keinohrhasen mitwirken soll, aber nun gut.
Vor einiger Zeit einmal las ich ein Buch in dem ein kleines Mädchen davon sprach, wie sie damals in einem John Wayne Film eine kleine Rolle hatte und das sie am meisten darüber verwundert war, dass man beim Film eigentlich 95% der Zeit mit Warten verbringt, das Bild soll das ein wenig verdeutlichen. Und wer erkennt schwulen Stylisten???
Die Cineasten unter euch wissen sicherlich wer hier zu meiner rechten steht. Ich habe ihn gar nicht erkannt, man stellt sich solche Schauspieler ja doch immer etwas größer vor, schließlich sind sie ja eigentlich " larger than life" aber in Wirklichkeit sind die meisten nur "larger than a Kartoffelpflanze".
Der Dreh ist zu Ende ein Sturm der Begeisterung bricht los unter den Beteiligten, es war zwar keine Produktion a la Herr der Ringe, dennoch stecken allen zwei Monate schwere Arbeit in den Knochen. Stellenweise arbeiteten die Leute im Hintergrund 24/7. Wir Schauspieler haben es da natürlich leichter, da wir nur direkt zu den Szenen kommen müssen, ich möchte diese Arbeit nicht schmälern, aber wir wären nichts ohne die Leute von der Crew.
Richi
UPDATE Paul: Hier die IMDB-Seite zum neuen Film von Richi. Der dortige Personeneintrag für ihn ist meiner Meinung nach lange überfällig.
UPDATE Paul: Hier die IMDB-Seite zum neuen Film von Richi. Der dortige Personeneintrag für ihn ist meiner Meinung nach lange überfällig.
