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Samstag, Januar 27, 2007

Abschiedsessen

Nachdem ich am Donnerstag bereits schon von meiner Lieblingstina und Henry zum Pokerabend in eine Spielebar eingeladen wurde, stand gestern der nächste Abschiedsabend an. Matt lud zum gemeinsamen Labskausessen ein.



Die nordische Spezialität, die wie eine Mischung aus Bratkartoffeln und Royal Extra schmeckt, entfaltet seine wahre Pracht erst, wenn sich die knallrote Farbe der Roten Bete sich auch noch über den Rollmops verteilt hat. Dann sieht der Fisch so bunt aus, als käme er aus 'nem Disney-Film. Armer Nemo.


Wie ihr seht, hatten wir mal wieder sehr stark unter den Auswirkungen dieses teuflischen Alkohols zu leiden. Warum verdammt steht auf den Flaschen auch nie drauf, dass das nicht gut für uns ist? "Alkohol fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu" Ganz klar ;o)

Dienstag, Januar 16, 2007

Abschiedsparty

Nur noch 15 Tage bis zu meiner Abreise ins land der aufgehenden Sonne. Ich wurde jetzt ein paar mal gefragt, ob ich denn vielleicht eine Abschiedsparty machen möchte. Was haltet ihr davon?
Vielleicht keine große Feier, sondern eher nen gemütlichen Abend mit lecker zu Essen und Saufen - das wäre sicherlich auch nicht so schwer auf die Beine zu stellen. Bloß wann soll diese Feier stattfinden? Wann passt es euch gut?
Schreibt nen Comment, ruft mich an, schickt mir ne SMS oder sprecht mich (ganz unverbindlich) einfach direkt an.

... oder voted an bekannter Stelle ;)

Update: Bisher finden 60% die Idee einer Abschiedsfeier toll, nur leider habe ich keine Ahnung wer das ist und wann ihr Zeit hättet... Ich zitier mich selbst: "Schreibt nen Comment, ruft mich an, schickt mir ne SMS oder sprecht mich (ganz unverbindlich) einfach direkt an ;)"

Sonntag, Dezember 10, 2006

Party!

Leider kann ich euch keine Pics zur Verfügung stellen, darum will ich euch mit ein paar kurzen Worten schildern wo ich war! An der Ecke Oststraße/Riebeckstraße wurde mal wieder zum feiern geladen. Als Location legendär, bei der Polizei bekannt, von den Studenten geliebt. Falls wir dachten wir hätten uns Mühe gegeben dann fragt euch mal was man tun muss eine Party für ca. 500-700 Leute zu geben?! Ein ganzes Haus muss umdekoriert werden, Alkohol muss dabei sein und Mucke sollte am Start sein. Würden eure Eltern sowas verstehen? "Hey Mutti wir feiern ne Party mit 500 Leuten!" also meine Eltern würden das mit dem Hintergrund, dass sie nur Partys mit höchstens 10 Leute kennen nie verstehen! Aber es war lustig, sicher ... man muss danach regelmäßig seine Wohnung renovieren, aber hey besser als sich an Sonntagnachmittagen zu langweilen! So nachdem ihr jetzt immer noch keine Ahnung habt wie es war möchte ich euch damit eine schöne Woche wünschen und viel Spaß!

Montag, November 13, 2006

Paul's Partybericht

Nachdem die Vorbereitungsphase wahrscheinlich jeden von uns so langsam in den Wahnsinn getrieben hat stieg am Wochenende endlich unsere große Wohngemeinschafts-/Ein- Auszugs/Auswanderungsparty. Wenn wir eines für zukünftige Party's gelernt haben dann, dass eine detaillierte Planung wohl eher zweitrangig sein sollte – doch dazu später mehr.
In den Tagen vor der Party hatten wir bereits sämtliche ess- und trinkbaren Materialien zusammengetragen. Dazu zählten Unmengen an Bier, Brot, Bowlestuff und natürlich Fett/Schmalz. Letzteres galt es auch noch zuzubereiten (die arme Naddl hat doch beinahe einen Heulkrampf bekommen als das bewehrte Schmalz-Rezept der Oma zunächst so gar nicht klappen wollte). Anja hatte noch literweise Soljanka vorbereitet und einen mysteriös vor sich hin schwabbelnden Wackelpudding mitgebracht. Während das Frauenvolkdie Mädels ihr Küchenreich fachfrauisch beherrschten (hihihi, grunz grunz :> )musste das starke Geschlecht die Männer sich um die richtige Arbeit kümmern. Diese bestand darin die Hälfte des WG-Mobiliars in den Keller zu verfrachten. Sogar die Türen wurden als störend empfunden und entfernt – damit hatte das freizügige Kommunen-Leben begonnen!
Wie bereits von uns orakelt bekamen wir am Party-Abend dann tatsächlich sehr schlechtes Feier-Wetter. Leider mussten aus diesem Grund auch schon mehrere Leute im Vorfeld absagen – langsam wurde uns deswegen ein wenig Bange wie viele letztendlich überhaupt kommen würden. Literweise Alkohol, massig Essen und leer geräumte Zimmer – wir befürchteten ein Debakel. Da konnte nur eines helfen: möglichst frühes Sturztrinken um sich im Nachhinein nicht mehr erklären zu müssen. Jo, das half dann auch ziemlich gut. Allen schlechten Entschuldigungen und dem miesen Wetter zum Trotz füllte sich die WG dennoch. Der Plan der vorsah, dass alle Gäste sich während der Party chillig in den verschiedenen Räumen verteilen sollten ging dabei gründlich in die Hose: Gemäß seines Naturells quetscht sich der typische Deutsche anscheinend lieber in die Küche oder asselt auf dem Flur rum – dabei wurde dieser von uns absichtlich grell und hässlich beleuchtet um die Gäste quasi in die Zimmer zu treiben. Pustekuchen. Vereinzelt versammelten sich später auch Gesprächsrunden in den Räumen – nur die absoluten Hardcorefreaks trauten sich in unseren Techno-Dark-Room. Das Technogeballer aus eben jenem veranlasste auch irgendwelche von unseren halbkomatösen Rentnernachbarn die Polizei zu rufen die uns dann total mit der Aussage: "Öhhh naja, wir kommen noch so zwei- drei Mal dann müssen wir unter Umständen vielleicht 'ne Anzeige aufnehmen. Schöne Feier noch!" verängstigten. Daraufhin begann das lustige Daniel-dreht-die-Mucke-wieder-auf-alle-anderen-wieder-aus-Spiel. Ratet mal wer gewonnen hat ;)
Schließlich kam es dann noch wie es kommen musste: Um ca. 3:00Uhr erlag ich dem Dauergebettel der Singstar-Jünger.
Früh morgens wurde es dann sehr sentimental: Aufgrund des baldigen Abschieds voneinander lagen sich der Larsi, Richi und Anja in den Armen und weinten herzzerreißend…. Den Rest haben Beeke und ich ihnen schließlich mit unserer hypersensitiven Interpretation der Schmalzhymne "Back for Good" von Take That gegeben – danach gab es dann kein Halten mehr.
Ca. um 7Uhr haben die letzten Gäste den Heimweg angetreten und Beeke und ich unser denkwürdiges Privatkonzert beendet. Viele unserer Vorstellungen der Party fielen letztendlich komplett anders aus als erwartet – dennoch hatte ich einen sehr schönen Abend. Wie schaut's bei euch aus?






Montag, November 06, 2006

Party-Countdown

Nur noch 5 Tage bis zu unserer WG-Party am Samstag. Für die die es noch nicht wissen oder aufgrund einer Sehschwäche den Flyer hier auf der rechten Seite nicht so gut erkennen können: Wir feiern am Samstag den Einzug von Gynäkologin Naddl und den Abschied unserer Freunde Anja und Lars. Letztere werden nämlich in der nächsten Woche nach Neuseeland auswandern. Ich bin schon sehr gespannt wieviele Leute überhaupt auftauchen werden: Die anvisierte Besucherzahl schwankt – je nach Berechnung – jedesmal so zwischen 10 und 50 ;) Sicher ist auf jedenfall, dass es laut werden wird. Wir haben uns dazu entschlossen in allen 3 Zimmern unterschiedliche Musik zu spielen – von Techno- über Lounge- bis hin zu Pop- und Rockmucke ist alles dabei. Beschwerden über die Playlist werden deshalb von uns komplett ignoriert ("Geh doch zu Naddl rüber!!"). Alle die schon bei früheren Parties dabei waren wissen, dass wir in einem Zimmer immer für Karaoke-MasochistenVerrückte Singstar haben laufen lassen. Da dies immer zu einer Massenschlacht um die Mikros führte werden wir das dieses mal etwas anders gestalten. Das Gerät wird da sein (mit zwei brandneuen Editionen!!) aber erst im sehr späten Verlauf der Party angeschlossen – somit zentriert sich das Geschehen nicht so sehr auf die Flimmerkiste. Solltet ihr noch überlegen was ihr mitbringen sollt: Essen jeglicher Art ist gerne gesehen (wir "reichen" ja nur Schmalzstullen und Fettbemmen) und auch Wein/Sekt/Bier trinkt sich erfahrungsgemäß schnell weg. Solltet ihr weitere Fragen haben: wgblog@gmail.com!
Ich freu mich,
Euer Paul

Dienstag, Oktober 31, 2006

Fett-Bemme

Gestern hatten wir (mal wieder) ein Planungsgespräch für die Party am 11.11. (den Flyer - großzügigst von Naddl's Freund zur Verfügung gestellt - könnt ihr ja nun schon seit einer Weile oben-rechts bewundern). Stundenlang haben wir mal wieder Details besprochen, abgestimmt und wieder verworfen. Der Streit um die Wahl des richtigen Salates artete bald zu einem Kleinkrieg aus - richtig dramatisch wurde es als Anja dann auch noch ihre Bärlauchcreme durchsetzen wollte. Nachdem die Mehrheit auch noch Richi's Sushi-Vorschlag abgelehnt hatte kam es zum Eklat - gar kein Essen!! Um wenigstens etwas anbieten zu können hat man sich auf sogenannte "Fett-Bemmen" geeinigt. Als unwissender Preuße wusste ich natürlich überhaupt nicht was das sein soll. Es stellte sich heraus, dass das sächsische Bauernvolk so ihr Schmalzstullen nennt. Unglaublich!! (Damit habe ich meinen ersten Vote für den November ;) Zusätzlich wird es noch Kuchen geben. Stellt euer Essen am Partyabend also schon mal darauf ein. Oder mampft soviel Fett-Bemmen wie ihr wollt. Übrigens: Wenn von euch jemand unser reichhaltiges Speisenangebot aufwerten will, kann er gerne einen Salat oder ähnliches mitbringen!!

Sonntag, August 20, 2006

Spizzen Nacht!

War ne coole nacht ... relativ früh vorbei für meine Verhältnisse ... iss gerade fünf und ich schreibe schon :-) Die ganze WG war da ...also die alte meine ich, die über deren Verlust ich die ganze Zeit heulen könnte, würde ich nicht einem Leben nachgehen. Wie immer hatten wir keinen Bock als es los gehen sollte, aber wie immer machten wir uns auf die Socken! Ins Spizz da gehts nicht oft hin, aber wenn dann ists lustitsch! Nico und ich tranken ne flasche Goldi und nen Sixer Beck's! Puh ....! Die Stimmung bzw. Laune wurde schnell besser ... also meine! Und ich hab einfach getanzt so auf die Art und Weise, die Menschen einfach komisch schauen lässt, ziemlich auffällig halt ... na ja war dann bald klitschnass. Mein Hemd wurde schnell dunkelblau! Musste dann bald Pissen weil Budweiser nicht gut für die Blase ist! ... Davon trank ich einige! Und dann hab ich sie getroffen! Eine Person, die mir innerhalb eines Jahres so wichtig geworden ist, wie ... na ja wie ... verdammt glaub das kann ich nicht beschreiben! Sie ist halt extrem wichtig! Es gab trotz dessen, dass wir uns jetzt ca. nen halbes Jahr nicht sahen, keine Berührungsängste und obwohl ich nass war wie ein Waschlappen konnte ich sie nicht aufhören zu drücken, hoffe sie fand das nicht ekelig! Egal das machte die Nacht zu einer verflucht gelungenen auch wenn meine Mitbewohner lange weg waren und ich einem Fußmarsch nach Hause entgegensah! Bin jetzt ziemlich am Énde ... weil müde ... der doofe Paul hat die restlichen Nudeln vom abend gefuttert und für mich blieben nur trockene Brötchen ... war trotzdem lecker! Mir wurde gerade, dank modernster Kommunikation eine schöne gute Nacht gewünscht!

Schalf schön Welt!!!!... Es ist toll mit dir im Einklang zu sein!!!!

Mittwoch, August 16, 2006

Auszugsparty!


Irgendwie sind die letzten drei Jahre jetzt vorbei! Eigentlich hörten sie schon vor ca. einem Jahr auf! Nun wird es allerdings offiziell gemacht! Mit einer Party vor der ich irgendwie Angst habe! Menschen die mir nichts sagen werden in meinem Zimmer sitzen, singen, saufen hoffentlich nicht kotzen und sich von Menschen verabschieden, die mir fremd geworden sind, da ihr Leben eine Wendung genommen hat, die sich für mich nur schwerlich nachvollziehen lässt. Die blonde Furie, die alles immer nur mit dem Bauch entschieden hat, entschloß sich den Schritt ins Leben eines Erwachsenen zu machen ... irgendwie hat sie es geschafft von einem Tag auf den anderen, das Studentenleben hinter sich zu lassen, das Leben bei uns in der WG hat sie schon lange hinter sich gelassen. Ihr war es von Anfang an klar, dass sich diese WG irgendwann auflösen würde ... mir war es das nicht. Nachdem ich angefangen habe meine beiden Mädels so lieb zu gewinnen, dass ich mir ein Leben ohne die beiden kaum vorstellen konnte, hoffte ich, dass wir für den Rest unseres Lebens zusammen leben würden (ähm ohne Sex versteht sich).
Die eine gewann ich dann etwas lieber (ähm mit Sex versteht sich), mittlerweile weiß ich nicht mehr ob das richtig war. Ich möchte nicht so weit gehen es einen Fehler zu nennen, dazu waren viel zu schöne Zeiten da, aber ich weiß, dass ich die nächsten fünf Jahre nicht mit einer Vertreterin des weiblichen Geschlechts, als Paar, zusammenleben werde!
Am kommenden Freitag also in drei Tagen werden wir ihren endgültigen Abschied feiern, die eine geht nach Frankreich die andere lässt sichs schon ne weile in Berlin gut gehen!
Aber nun ist es vorbei ... endgültig vorbei!
Also alle die mögen und sich von ihnen verabschieden mögen Freitag ab 8 wird durchgemacht!
Ich hab mich dran gewöhnt, dass sie nicht mehr hier sind, aber nicht selten gibt es Momente in denen ich fast wehmütig daran denke wie scheiße schön es mit den beiden war!
Also ihr zwei völlig unterschiedlichen Menschen, ich liebe euch auch wenn wir uns verlieren werden weil unsere Wege in ganz andere Richtungen gehen werden. Die Jahre mit euch waren einige der schönsten meines Lebens! Danke!

Richi

Montag, August 14, 2006

Melt! 2006 - Nachtrag

Besser spät als nie: Dank der zurückgekehrten Naddl haben wir jetzt auch ein paar Fotos vom Melt! - Festival das bereits einen Monat hinter uns liegt. Hier Richi's Eindrücke:

Die Melt, das Melt wie heißt das eigentlich? Mit großer Verspätung kommt jetzt erst der Festivalreport, leider waren die Fotos nicht eher zu bekommen! Also worum gings? Nun ja meine Person wollte zur Melt weil ich feiern wollte, zelten und mit netten Leuten Party feiern wollte. Andere kamen wegen der Mucke, hatten das Lineup dabei und pirschten vor der gewaltigen Stahlkulisse von einem Gig zum nächsten! Nee nix für mich, viel zu stressig! Ich hatte meinen Koffer mit dem nötigsten gepackt, 4 Sonnenbrillen, 3 Hüte und die entsprechenden Outfits. Einen Beutel voller Smarties Halluzinogenen und ne Flasche Vodka.
Wo drei Tage zuvor Bauern ihr Vieh grasen ließen ist eine gewaltige Zeltstadt entstanden. Musik kam aus jedem Winkel, die Menschen lächelten… bald sollte es los gehen! Viele gingen schon während des Tages, aber ich brauche die Dunkelheit für das Feeling. Die Dämmerung brach herein, der Spiegel lag bereit, die Mitsubishis irgendwo in meinem Verdauungstrakt … es fing an zu kribbeln tausende strömten Richtung Eingang!
Die Pet Shop Boys mit ihren farbigen schrillen Outfits eröffneten die Melt für uns, ich weiß nicht mehr genau was ich machte, aber ich flüchtete dahin wo es angenehmer war wo mich die Musik zum schweben brachte, die Bässe den Puls an meiner statt übernahmen und ihn zum Rasen brachten! Schreie, Lichtgeflacker monströse Tagebaukräne die in meiner Sicht, verschwammen kontourlos wurden.
Ich tanzte eine Weile, aber vielmehr faszinierte mich die grandiose Kulisse, selbst mein Lieblingsact „Moonbootica" vermochte es nicht, dass ich mich losriss von der Atmo oder der Szenerie im Allgemeinen!
Der Tag brach langsam wieder an, hinter dem See sah man wie die Sonne über den Bäumen vorsichtig schielte, ob sie auch nicht zu früh da sei. Die Menschen schlürften langsam, fertig doch glücklich Richtung Zelt. Wir blieben noch eine Weile sahen denen zu, welche gefangen waren in der Energie, die ihnen die Musik gab! Gegen Neun haben auch wir es dann heim geschafft. „Home is where my heart is" sagt ein Sprichwort darum war auch die Melt mein Heim, denn wär ich nicht dort gewesen, wär ich schließlich tot! Es folgte der längste Tag in der Geschichte, auf einem der Fotos seht ihr uns unter dem Sonnensegel…dass taten wir ca. 13 Stunden! Aber glaubt nicht, dass wir uns langweilten na ja doch eigentlich taten wir das, aber wir taten es doch gerne! Die Politik des leeren Stuhls herrschte und somit spielten wir eigentlich den ganzen Tag lang Reise nach Jerusalem! Die Zeit verging NULL und das ich gegen Mittag auf nem Beutel Tampanensis rumkaute ließ die Zeit auch nicht schneller vergehen! Aber dafür hatte ich lustige fünf Stunden von denen ich dachte es seien zehn! Schlafen konnten wir alle nicht die Downers verloren gegen die Uppers … eindeutig! Die zweite Nacht war dann doch eher lame! Und nur wenige von uns konnten sich motivieren diese Nacht auch noch zu durchstehen! Als ich das nächste Mal blinzelte war es bereits Tag und das einzige was uns allen übrig blieb, war wehmütig auf ein gelungenes Wochenende zurückzu blicken! Bis nächstes Jahr! Wir kommen wieder ganz bestimmt! - Richi



Ha! Natürlich dürfen auch die verwackelten und viel zu dunklen Kameravideos nicht fehlen:





Shrooming at the lake!

Wenn die Wolken lustige oder mystische Formationen bilden und die Oberfläche eines Sees mit der Geschwindigkeit eines Sportwagens an einem vorbei zieht, oder wenn meine Lachmuskeln sich nicht mehr kontollieren lassen und meine Pupillen die Größe von Untertassen haben, dann kann das nur eines bedeuten! Ich bin vergiftet! Das war ich auch zusammen mit Lars und Anja vergiftete ich mich mit teuflisch schmeckenden Pilzen aus Hawai und Mexico. Eine Portion Schokomousse versüßte uns die Giftmischung. Wir schwangen uns kurz darauf auf die Räder, um einen See aufzusuchen. Ein romantischer, schwimmender Steg mit Booten, die nur ein Relikt der Vergangenheit sein konnten erwartete uns am Ufer besagten Sees. Das Laufen fiel uns schwer alles bewegte sich unter uns, unendlich viele Geräusche mussten verarbeitet werden von den visuellen Eindrücken ganz zu schweigen. Lars und ich saßen auf den Booten während Anja sich so ziemlich während der ganzen Trip Dauer nur auf dem Boden rumsuhlte. Es gab Momente langen Schweigens sowie Momente der Euphorie, diese kamen immer dann wenn einer von uns versuchte den WirrWarr, der uns im Kopf rumging, den anderen verständlich zu machen. In den Momenten der Stille beschäftigten wir uns mit uns selbst z.B. war es für mich unheimlich faszinierend mit meiner Hand Kreise im Wasser zu machen und die Ausbreitung der Wellen zu betrachten. Aber auch Gedanken gingen mir durch den Kopf die ich kaum ordnen konnte z.B. dachte ich daran, dass meine beiden alten Mitbewohnerinnen ausziehen (oder es schon getan haben) und frau Knop nie wieder sagen wird: "Ey Minkwitz zieh dir doch mal Hosen an!", das amüsierte mich eine Weile! Irgendwann hatte ich unglaublich Lust in einem Maisfeld zu verschwinden! Erst befand ich mich in der "Twighlight Zone", von wo aus ich Larsi und Anja noch sehen konnte, doch plötzlich war ich verschluckt! Völlig alleine! Aus den Maiskolben wuchsen unheimliche, lila-weiße Gebilde, die ohne weiteres in der Lage gewesen wären mich zu fressen! Das Rascheln der Blätter an denen ich vorbeilief verunsicherte mich, ich hörte ferne Stimmen und musste wieder raus, dass war mir dann doch zu unheimlich ... das alles dauerte wohl nur fünf Minuten mir kam es allerdings vor als wäre ich eine Stunde weggewesen!
Den Rest des abends verbrachten wir damit die untergehende Sonne zu betrachten. Die Wolken neben der Sonne veformten sich ständig und waren in den abgefahrensten Farben zu sehen! Langsam ließ die Wirkung des Giftes nach ... puh wieder überlebt!
Das war schön, es war lustig aber es gab auch kurze dukele Momente die wurde ich aber schnell los, dann wurde ich müde, denn es ist anstrengend den nahenden Tod zu bekämpfen.
Aber es ist es immer wieder wert!

Schöne Woche vom Richi!

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